Stromfresser schlechthin - Die Kommunikation intelligenter Geräte

Netzwerkfähige Geräte erobern den Alltag und versprechen mehr Komfort und die Vereinfachung von Prozessen. Dafür verbrauchen diese Produkte jedoch auch immer mehr Strom. Ein Großteil davon aber lässt sich mit den entsprechenden Mitteln einsparen. 

 

Die Zahl Netzwerkfähiger Geräte wächst

Mehr und mehr halten Geräte Einzug in unseren Alltag, die per Netzwerk miteinander verbunden sind. Kühlschränke, Smart-TVs und sogar Thermostate verfügen inzwischen über eine Internetverbindung. Zahlreiche Arbeitsabläufe lassen sich damit automatisieren und erheblich effizienter gestalten. Über 14 Milliarden solcher Endgeräte sind bereits in Betrieb und die Tendenz ist klar steigend. Der Boom netzwerkfähiger Geräte steht noch am Anfang und Schätzungen zufolge sollen es im Jahr 2020 bereits 50 Milliarden und in den folgenden Dekaden noch einmal 10 Mal so viele sein - mit einem entsprechenden Verbrauch.

Geräte werden zu Stromfressern

Trotz aller Vorteile wachsen die Probleme, angesichts des immensen Energiehungers, den die Devices mit sich bringen. Die meiste Zeit befinden sich die Geräte in einem Standby-Betrieb. Die eigentliche Funktion würde in der Regel nur eine kurze Betriebsdauer und damit einen geringen Verbrauch von Strom erforderlich machen. Da jedoch permanent auf eingehende Signale gewartet werden muss, verpufft unnötig viel Strom für nichts. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IAE) beläuft sich der Verbrauch, der zur Aufrechterhaltung der Verbindung benötigt wird, auf 80 % des Gesamtbedarfs. Sage und schreibe 616 Terawattstunden Strom benötigten netzwerkfähige Endgeräte im Jahr 2013, ca. 400 Twh davon allein durch den Standby-Betrieb. Das ist so viel, wie 133 durchschnittliche Kohlekraftwerke mit 500 MW leisten, während sie 1,4 Millionen Tonnen Kohle verheizen. Bis zum Jahr 2025 soll sich dieser Verbrauch noch einmal verdoppeln. Das Ergebnis ist nicht nur eine extrem schlechte Ökobilanz, sondern macht sich selbstverständlich auch finanziell bei der nächsten Stromrechnung bemerkbar. Hier Maßnahmen zum Energiesparen zu ergreifen bedeutet also Umweltschutz und Kostensenkung zugleich.

Eine Stromeinsparung ist möglich

Satte 60 % Strom ließe sich einsparen, das geht aus der Analyse durch die IAE hervor. Zwar ist der Energiehunger der einzelnen Produkte eher gering. Die Masse an Geräten ist hier das große Problem. Würde bereits bei der Herstellung darauf geachtet, dass nur intelligente, hoch moderne Technologie implementiert würde, könnte die Verschwendung laut IAE deutlich minimiert werden. Hierzu müsste mehr Arbeit in die Entwicklung der Hard- und Software gesteckt werden und bessere technische Standards umgesetzt werden, was nur mit geringen Kosten verbunden wäre.

Worauf Sie achten sollten

Als Kunde sollten Sie beim Kauf von netzwerkfähigen Geräten also immer darauf achten, dass Sie hier nicht am falschen Ende sparen. Verantwortungsbewusste Hersteller statten ihre Produkte mit einem effizienten Energiesparmodus aus, in dem der Verbrauch - jedenfalls laut Forderung der IAE - gerade einmal 1 Watt beträgt. Das schont die Umwelt, unsere natürlichen Ressourcen und nicht zuletzt Ihren Geldbeutel. Wie Sie Ihre Geräte intelligent vernetzen und gleichzeitig darauf achten, nicht unnötig viel Strom zu verbrauchen, erfahren Sie bei uns.
Ich freue mich auf Ihre Projektanfragen.
Ihr Ralf Ströbele
Ralf Ströbele

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